Ziel klären
Anforderung, Ergebnis und Prüfmaßstab zuerst festlegen.
Ich lerne am besten, wenn ich ein System aufbaue, es beobachte, Fehler eingrenze und die Lösung so dokumentiere, dass der Weg später noch nachvollziehbar ist.
Mich interessiert, was hinter einer funktionierenden Oberfläche passiert. Bei einem Cloud-Dienst geht es nicht nur um den Login, sondern auch um Linux, Webserver, Zertifikate, DNS, Berechtigungen, Updates und Backups. Bei einem Netzwerk sind nicht nur Router und Kabel wichtig, sondern auch saubere Strukturen, eindeutige Fehlergrenzen und eine verständliche Dokumentation.
Genau diese Verbindung aus Hardware, Systemen und logischen Abläufen macht den Bereich für mich interessant. Ich möchte Systeme nicht nur bedienen, sondern so weit verstehen, dass ich Probleme sinnvoll eingrenzen und technische Entscheidungen begründen kann.
Viele Kenntnisse sind aus konkreten Projekten entstanden. Ich habe einen Heimserver mit Proxmox aufgebaut, Dienste in virtuellen Maschinen und Linux-Containern betrieben, Nextcloud über einen Reverse Proxy erreichbar gemacht und mein Heimnetzwerk mit Patchpanel, Switches und Access Points strukturiert.
In Praktika bei WALDNER, Pfleiderer und MILEI kamen Einblicke in IT-Support, Arbeitsplatztechnik, Systemeinrichtung und den betrieblichen IT-Alltag dazu. Besonders hilfreich war, einzelne Aufgaben selbst auszuführen: Geräte anschließen, Clients vorbereiten, Treiber und Updates installieren, Altgeräte dekommissionieren und Fehler Schritt für Schritt prüfen.
Im Schuljahr 2025/26 habe ich die erste Klassenstufe des Berufskollegs erfolgreich abgeschlossen und wurde in die nächste Klassenstufe versetzt. Besonders deutlich war die Entwicklung in der Programmiertechnik: Das fachpraktische Programmiertechnik-Modul wurde mit „sehr gut“ bewertet.
Zu den mit „gut“ bewerteten technischen und fachbezogenen Bereichen gehören Programmiertechnik, Informationstechnik, Kommunikationstechnik, Wirtschaftsinformatik sowie Medientechnik & Datenbanken. Das vollständige Zeugnis bleibt privat; im Portfolio werden nur ausgewählte, beruflich relevante Leistungsnachweise genannt.
Bei längeren Aufgaben arbeite ich mit wenigen klaren Prioritäten, abgegrenzten Lern- oder Projektblöcken und kurzen Rückblicken. Änderungen werden möglichst einzeln vorgenommen. So lässt sich erkennen, was wirklich geholfen hat und was nur zusätzliche Fehler verursacht.
Diese Arbeitsweise ist nicht perfekt und wird laufend verbessert. Sie hilft mir aber, Schule, eigene Projekte und Sport verlässlich miteinander zu verbinden, statt alles gleichzeitig anzufangen.
Programmieren hat mir besonders gezeigt, wie wichtig Planung und ein passendes Datenmodell sind. Bei der Lagerverwaltung wurde aus zwei parallelen Arrays schrittweise eine Struktur mit std::vector. Bei komplexeren Aufgaben helfen mir klare Ein- und Ausgaben, kleine Funktionen und feste Testfälle. Systeme und Netzwerke liegen mir derzeit näher; C++ und Softwarelogik vertiefe ich als wichtige technische Grundlage. Aus Schule und eigenen Projekten ist ein fester Ablauf entstanden: Aufgabe klären, planen, kontrolliert umsetzen, prüfen, sichern und reflektieren.
Für technische Berichte nutze ich eine nachvollziehbare Struktur aus Einleitung, Zielsetzung, Planung, Durchführung, Ergebnis, Fazit und Anhang. Lernphasen teile ich in kurze, konzentrierte Blöcke mit bewussten Pausen. Das Ziel ist nicht künstliche Produktivität, sondern saubere Arbeit mit möglichst wenig vermeidbaren Fehlern.
Anforderung, Ergebnis und Prüfmaßstab zuerst festlegen.
Aufgabe in kleine, überprüfbare Schritte zerlegen.
Änderungen kontrolliert durchführen und einzeln testen.
Ergebnis, Dateien und wichtige Einstellungen geordnet festhalten.
Fehler, Erkenntnisse und den nächsten sinnvollen Schritt notieren.
Für dieses Portfolio habe ich ein eigenes, dokumentiertes Corporate Design aufgebaut. Es definiert das JK-Monogramm, die Farbwelt aus Carbon, Graphit, Paper, Precision Gold und System Blue sowie Regeln für Typografie, Abstände, Rundungen und Bewegung. Die Gestaltung soll Inhalte ordnen und wiedererkennbar machen, ohne technische Kompetenz durch Effekte zu ersetzen.
Die interne Kennung JK-CD-DE-2026-001 verbindet Website, Lebenslauf und Projektdokumentation. Sie dient ausschließlich der internen Zuordnung und ist weder eine Markenregistrierung noch ein amtlicher Schutz- oder Qualitätsnachweis.
Training, Mountainbiken und Zeit in der Natur sind ein fester Ausgleich zu Schule und technischen Projekten. Gerade beim MTB und im Krafttraining wird schnell sichtbar, dass Fortschritt aus Regelmäßigkeit, sauberer Technik und Geduld entsteht. Das lässt sich gut auf technische Themen übertragen: Grundlagen wiederholen, Fehler ernst nehmen und Schritt für Schritt besser werden.
Reisen und neue Umgebungen helfen mir außerdem, Abstand zu gewinnen und Situationen bewusster wahrzunehmen. Auf dieser Website bleiben diese Themen im Hintergrund, weil der fachliche Schwerpunkt klar auf Informationstechnik liegt.
Langfristig möchte ich in einem IT-Umfeld arbeiten, in dem Systeme, Netzwerke, Support und technische Problemlösung zusammenkommen. Besonders interessant finde ich Systemintegration, Serveradministration, Netzwerkbetrieb und Cloud-Infrastruktur. Themen wie Security, Automatisierung und professionelle Betriebsdokumentation möchte ich darauf aufbauend vertiefen.
Ursache und Wirkung erkennen, statt Befehle ohne Zusammenhang zu kopieren.
Konfigurationen schrittweise anpassen und anschließend gezielt überprüfen.
Probleme, Entscheidungen und Lösungen so festhalten, dass sie später verständlich bleiben.
Sicheres Wissen klar benennen und offene Themen bewusst weiter vertiefen.